erstellt von Stephan Waba für die Volkshochschule Floridsdorf

Zur Entstehung des Lernpfads ...

Nomen

Nomen sind flektierbar und deklinierbar. Mit ihnen werden Lebewesen, Dinge und Begriffe bezeichnet. Man schreibt sie immer groß.

Flektierbare Wörter können abgewandelt werden und so an verschiedene Personen, Kasus oder Zahlen angepasst werden.

    Beispiel: Mein Hund heißt Felix. Meine Hunde heißen Felix und Roberta.

Deklinierbare Wörter können an den jeweiligen Kasus, der in einem bestimmten Satz verlangt wird, angepasst werden.

    Beispiel: Mein Hund heißt Felix. (Wer heißt Felix?) Ich rufe meinen Hund Felix. (Wen rufe ich Felix?)

     

Es gibt konkrete Nomen und abstrakte Nomen.

Konkrete Nomen können wir sehen und angreifen, wie etwa einen Tisch, einen Stuhl oder eine Kaffeetasse.

Abstrakte Nomen existieren nur in unserer Vorstellungskraft, wie etwa die Arbeit, eine Pause oder die Liebe.

 

Jedes Wort einer anderen Wortart ist nominalisierbar.

Ein Wort zu nominalisieren heißt, es hauptwörtlich zu brauchen. Ein Verb oder ein Adjektiv werden dann zum Nomen und damit natürlich auch großgeschrieben.

    Beispiel: nominalisiertes Adjektiv: Man muss immer an das Gute im Menschen glauben. (aber: Menschen sind nicht immer gut.)

    Beispiel: nominalisiertes Verb: Warum ist das Lesen und Schreiben wichtig für uns? (aber: Er kann nicht lesen und schreiben.)

Interaktive Quizzes dazu: Wissensquiz | Groß oder klein?