erstellt von Stephan Waba für die Volkshochschule Floridsdorf

Zur Entstehung des Lernpfads ...

Adverb

Adverbien bezeichnen die näheren Umstände, unter denen sich eine Handlung vollzieht.

Adverbien sind nicht flektierbar; sie sind nicht veränderlich.

    Beispiel: Montags und dienstags gibt es beim Friseur spezielle Tarife für das Haarefärben.

 

Je nach Verwendung kann man eine Reihe von Adverbien unterscheiden.

  • Modaladverbien beantworten die Frage, wie die Tätigkeit des Verbs sich vollzieht.
  • Beispiel: Meine Mutter geht gern in klassische Konzerte. Er rannte blindlings in sein Verderben.

  • Kausaladverbien geben die Gründe für eine Tätigkeit an.
  • Beispiel: ... und deshalb bin ich heute noch immer allein stehend. Trotzdem würde ich keinen anderen Beruf ausüben wollen.

  • Lokaladverbien geben Ortsverhältnisse und Ziele an.
  • Beispiel: Hier ist der Ort, an dem meine Wiege stand. Warum liegt überall Abfall verstreut?

  • Temporaladverbien geben die Umstände der Zeit an.
  • Beispiel: Nachmittags geht sie immer ins Schwimmbad. Damals war noch alles ganz anders.

  • Frageadverbien werden zur Bildung von Fragen verwendet.
  • Beispiel: Wo ist dein Auto? Womit habe ich das verdient?

Interaktives Quiz dazu: Adverbien einsetzen